AGRAVIS als Arbeitgeber

Gute Mitarbeiter als entscheidender Wettbewerbsvorteil

Das Feld, auf dem sich die AGRAVIS-Gruppe tagtäglich bewegt, ist sehr facettenreich und komplex. Die Anforderungen an die Mitarbeiter sind dementsprechend anspruchsvoll und umfassend. Daher investiert die AGRAVIS in ihre Mitarbeiter – in die Ausbildung junger Menschen, in die Weiterbildung ihrer Fach- und Führungskräfte. Das Unternehmen benötigt die besten Köpfe da, wo sie auch tatsächlich ihre Stärken haben. Deshalb wurde im Geschäftsjahr 2017 damit begonnen, den Prozess des Kompetenzmodells aufzusetzen. Ziel ist es, jeden Einzelnen gemäß seiner eigenen Kompetenzen so einzusetzen und weiterzuentwickeln, dass die gesamte AGRAVIS davon profitiert und zu einem erfolgreichen funktionierenden Ganzen wird. Dabei soll es auch gelingen, mehr Frauen als Führungskräfte und Spezialistinnen für die AGRAVIS zu gewinnen. Es geht um gute Zusammenarbeit in gemischten Teams.

Systematisches Talentmanagement bei der AGRAVIS

Herausragende Mitarbeiter bestimmen den Wettbewerb

Motivierte und gut ausgebildete Mitarbeiter stärken ein Unternehmen und sind ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Die AGRAVIS hat sehr gute Mitarbeiter, und sie braucht auch in Zukunft hervorragendes Personal, um nachhaltig erfolgreich zu sein. Basis dafür ist ein gut organisiertes und durchdachtes Personalmanagement einschließlich der Personalentwicklung.

Nachhaltiges Personalmanagement umfasst bei der AGRAVIS ein ganzes Bündel an Maßnahmen. Die strategische Personalplanung beinhaltet beispielsweise auch das Nachfolge- und Talentmanagement. Dies geht die AGRAVIS-Gruppe nun noch systematischer an, um bessere Kenntnisse über die Kompetenzen und Potenziale der Mitarbeiter zu erhalten. Auf dieser Basis wird eine gezielte Kompetenzentwicklung vorangetrieben mit dem Ziel, eine systematische Nachfolgeplanung – möglichst mit bestmöglich qualifizierten internen Kräften – sicherzustellen. Das alles wird den Mitarbeitern Entwicklungsperspektiven im Konzern aufzeigen, ihnen die Chance auf Wachstum im eigenen Unternehmen geben und damit die Arbeitgeberattraktivität der AGRAVIS weiter steigern.

Personalmarketing über Internetportale und soziale Medien

Ein weiterer Baustein ist die Personalgewinnung bzw. das Personalmarketing, bei dem Auszubildende, Hochschulabsolventen der Agrarwissenschaften sowie Fachspezialisten vor allem über Berufsportale im Internet oder die sozialen Medien angesprochen werden. Dass die AGRAVIS Raiffeisen AG als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen wird, zeigt die Auszeichnung „Top Nationaler Arbeitgeber“ von Focus, Xing und Kununu, die das Unternehmen Anfang 2018 bereits zum fünften Mal erhalten hat.

Bereits 5 Mal in Folge wurde die AGRAVIS mit dem Focus-Arbeitgeber-Award ausgezeichnet.



Individuelle Weiterentwicklung für Azubis und junge Mitarbeiter

Junge Menschen, die bei der AGRAVIS eine Ausbildung beginnen, erleben schon von Anfang an den hohen fachlichen Anspruch, gleichzeitig entdecken sie für sich die vielen Chancen zur individuellen Weiterentwicklung. Kompetenzen wie eigenverantwortliches Handeln und eine gute Selbstorganisation lernen die Azubis zudem in eigenen Projekten, in denen sie sich parallel zur Ausbildung engagieren.

Rund 9 Prozent beträgt die Ausbildungsquote bei der AGRAVIS.

Einen besonderen Akzent setzten Auszubildende und duale Studierende in 2017. Sie entwickelten eine Geschäftsidee, um der Stadtbevölkerung Münsters über die Vermietung von Ackerparzellen den Traum vom eigenen Gemüsebeet zu erfüllen und sie so für das Thema Landwirtschaft zu begeistern. Motto des Projektes: „Junges Gemüse“. Auch den Vorstand der AGRAVIS haben die Auszubildenden von ihrer Initiative überzeugt, sodass daraus ein Start-up wurde. „Junges Gemüse“ ist auf Nachhaltigkeit angelegt. Denn der komplette Geschäftsbetrieb wird auf Dauer von Auszubildenden im jeweils zweiten Ausbildungsjahr wahrgenommen, der jeweils nächste Jahrgang wird umfassend eingearbeitet, sodass der Wissenstransfer gewährleistet ist. Die jungen Menschen machen so schon in der Ausbildung neue Erfahrungen, indem sie früh selbstständig planen und entscheiden und so unternehmerisches Denken und Handeln entwickeln. „Junges Gemüse“ ist ein wichtiger Baustein, mit dem die AGRAVIS ihre Attraktivität als Ausbildungsunternehmen stärkt.


Interview mit Uta Löffler, Leiterin des Bereichs Personal und Recht der AGRAVIS Raiffeisen AG

„In Arbeitgeber-Attraktivität investieren“

Die AGRAVIS gehört auch 2018 wieder zu den „Top Nationalen Arbeitgebern“. Wie bewerten Sie den erneuten Erfolg im Focus-Ranking?

Arbeitgeberattraktivität AGRAVIS Uta Löffler Uta Löffler, Leiterin des Bereichs Personal und Recht der AGRAVIS Raiffeisen AG

Uta Löffler: Wir freuen uns sehr über unsere konstant guten Ergebnisse und die positiven Bewertungen unserer Arbeitgeberqualitäten. Bei diesem Ranking haben wir uns auf einem hohen Niveau stabilisiert. Unsere Investitionen in die Arbeitgeber-Attraktivität werden damit belohnt. Unsere motivierten, gut ausgebildeten Mitarbeiter stärken die AGRAVIS und sind ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Die AGRAVIS braucht aber auch in Zukunft hervorragendes Personal, um erfolgreich zu sein.

Wie wollen Sie das sicherstellen?

Löffler: Basis dafür ist ein strukturiertes, durchdachtes Personalmanagement, mit dem wir durch verschiedene Maßnahmen in die Gewinnung und nachhaltige Entwicklung von Talenten gezielt investieren. Wir müssen unsere Arbeitgeber-Attraktivität hoch halten, um im Wettbewerb um die besten Köpfe zu bestehen.

Können Sie ein Beispiel nennen?

Löffler: Uns muss es gelingen, digitale Talente für die AGRAVIS zu gewinnen und an unser Unternehmen zu binden. Die Digitalisierung stellt schon heute besondere Anforderungen an das Know-how von Mitarbeitern, und in Zukunft werden Kenntnisse gefragt sein, von denen wir heute noch gar nicht wissen, dass es sie gibt. Darauf muss sich ein professionelles Personalmanagement frühzeitig einstellen.