Aktie

AGRAVIS-Aktie

60 Euro Handelswert pro Aktie

Das gezeichnete Kapital der AGRAVIS Raiffeisen AG hatte zum Ende des Geschäftsjahres 2017 ein Volumen von 200,2 Mio. Euro. Das Kapital ist in 7,82 Mio. vinkulierte Namensaktien (nennwertlose Stückaktien) eingeteilt. Der rechnerische Wert je Aktie beträgt 25,60 Euro. Der aktuelle Handelswert der AGRAVIS-Aktie ist jedoch deutlich höher. Er wurde im Mai 2017 wegen der anhaltend soliden Unternehmensentwicklung erneut angehoben – um 3 Euro auf 60 Euro pro Aktie. Seit Gründung der AGRAVIS Raiffeisen AG im Oktober 2004 ist der Wert der Aktie somit um 34,40 Euro angestiegen. Dies entspricht einer Erhöhung um mehr als 130 Prozent.

Dividendenvorschlag: 3,5 Prozent

Neben der Wertsteigerung ist die Dividendenfähigkeit ein wesentlicher Indikator für die Werthaltigkeit der AGRAVIS-Aktie. Auch für das Geschäftsjahr 2017 sollen die Aktionäre eine Dividende erhalten.

Folgt die Hauptversammlung dem Dividendenvorschlag, würde dies eine Ausschüttung an die Aktionäre von rund 7 Mio. Euro (Vorjahr: 10 Mio. Euro) oder 56 Prozent des Konzernjahresüberschusses bedeuten (Vorjahr: 37 Prozent).

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung 0,90 Euro je Aktie vor. Bezogen auf den rechnerischen Wert der Aktie von 25,60 Euro entspricht dies für das abgelaufene Geschäftsjahr einer Dividendenrendite von 3,5 Prozent. Das ist zwar eine Verzinsung unterhalb des langjährigen Mittels von mindestens 5 Prozent und dem geringeren Ergebnis 2017 geschuldet, aber dennoch ist diese Rendite gegenüber den anhaltend niedrigen Zinsen für Anlageformen am Kapitalmarkt weiterhin sehr lukrativ.

Stabile Aktionärsstruktur

Die Aktionärsstruktur der AGRAVIS ist weiterhin sehr stabil. Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft befand sich am Stichtag 31. Dezember 2017 zu 60,3 Prozent im Eigentum von Genossenschaften beziehungsweise genossenschaftlichen Gesellschaften. Darüber hinaus waren zum Jahresende 2017 landwirtschaftliche Betriebe mit 4,7 Prozent und Mitarbeiter mit 6,1 Prozent an der AGRAVIS beteiligt. Branchennahe juristische und natürliche Personen hielten zu diesem Zeitpunkt den verbleibenden Anteil in Höhe von zusammen 28,9 Prozent.